Konfirmation?

Wir freuen uns, dass Sie sich für die Konfirmation und die Konfirmandenzeit interessieren. Die Konfirmandenzeit bietet die Möglichkeit den eigenen Glauben kennenzulernen und bei der Konfirmation zu bekennen. In der Lukaskirche findet der Konfirmandenunterricht über einen Zeitraum von 1 1/2 Jahre jede Woche am Montag- oder Mittwochnachmittag statt. Dabei liegt es uns am Herzen, dass Heranwachsende Gottes Liebe kennenlernen und eigene Erfahrungen mit dem christlichen Glauben sammeln. Die Konfirmandenzeit ist geprägt von verschiedenen gemeinsamen Aktionen, wie z.B. dem Konfestival, Teilnahme am Jugendtag Ostfriesland, Gestaltung von Gottesdiensten, Übernachtungsaktionen in der Kirche.

„Wir sind nicht in der Kirche. Kann unser Kind konfirmiert werden?“
Ja, die Konfirmation ist möglich.

„Ist der Unterricht in einem anderen Pfarrbezirk möglich?“
Zunächst einmal sollten Sie davon ausgehen, dass Ihr Kind in dem zugehörigen Pfarrbezirk zur Konfirmandenstunde geht. Dies bietet sich an, weil Freundinnen und Klassenkameraden dort sind, und so die Vertrautheit am größten ist. Wenn Sie aber gute Gründe dafür haben, Ihr Kind in einen anderen Pfarrbezirk oder eine andere Gemeinde zu schicken, so informieren Sie uns bitte!

„Muss mein Kind konfirmiert werden oder reicht die Taufe?“
Zur Kirchenmitgliedschaft reicht zwar die Taufe. Aber zusammen mit vielen Freunden in der Konfirmationsgruppe den christlichen Glauben verstehen zu lernen, ist bereichernd und wunderschön. Wer dann das Patenamt übernehmen will, muss aber in der Regel konfirmiert sein.

„Mein Kind ist nicht getauft. Kann es konfirmiert werden?“
Ihr Kind kann am Konfirmandenunterricht teilnehmen. Die Konfirmation ist die Bestätigung der Taufe. Wenn das Kind nicht getauft ist, so wird das Kind in der Regel am Ende des Konfirmandenunterrichts getauft; eine Bestätigung der Taufe, also die Konfirmation, ist dann nicht mehr notwendig, da das Kind ja schon selber Ja zu der Taufe gesagt hat. In der Praxis wird das Kind dennoch oft nach der Taufe konfirmiert.

„Welche Rechte erhält man durch die Konfirmation?“
Mit der Konfirmation wird u. a. das Recht zugesprochen, in allen evangelischen Gemeinden am Abendmahl teilzunehmen, Pate zu werden und als Erwachsener an kirchlichen Wahlen teilzunehmen (aktiv ab dem 16. Lebensjahr, z. T. schon ab dem 14., passiv ab dem 18. Lebensjahr) oder in kirchliche Ehrenämter gewählt zu werden. Wenn jemand als Erwachsener getauft wird, so kommt der Taufunterricht dem Konfirmandenunterricht gleich.

„Was soll mein Kind bei der Konfirmation anziehen?“
Die Kleidung sollte den festlichen Charakter des Tages unterstreichen. In Einzelheiten gibt es örtlich und traditionell unterschiedliche Vorstellungen. Besprechen sie die Frage am besten mit Ihrem Kind oder bei einem unserer Elternabende während der Konfirmandenzeit.

„Dürfen wir während des Gottesdienstes fotografieren oder filmen?“
Grundsätzlich bitten wir darum, dass während des Gottesdienstes nicht fotografiert wird, um unnötige Unruhe zu vermeiden. Es besteht aber die Möglichkeit, nach dem Gottesdienst noch in aller Ruhe Bilder zu machen.

„Was soll man zur Konfirmation schenken?“
Am weitesten verbreitet ist es Geld zu schenken. Die Jugendlichen können sich später davon kaufen, was sie möchten. Aber auch ein Buch, ein Schmuckstück oder eine CD ist möglich. Besser noch: Sie lassen sich etwas ganz Persönliches oder Einmaliges einfallen. Auch ist es eine gute Tradition, zur Konfirmation eine Ausgabe der Bibel oder des Evangelischen Gesangbuchs zu schenken.

„Endet das Patenamt mit der Konfirmation?“
Offiziell enden die Aufgaben der Paten mit der Konfirmation, weil der oder die Jugendliche dann religionsmündig ist. Aber es ist schön, wenn die guten Kontakte zwischen Paten und Patenkind ein Leben lang bestehen bleiben!

„Konfirmation als Erwachsener?!“
Für die Konfirmation gibt es keine Altersbegrenzung. Voraussetzung ist, dass Sie getauft sind. Zur Vorbereitung auf die Konfirmation, wo Sie im Gottesdienst zusammen mit der versammelten Gemeinde gemeinsam den christlichen Glauben öffentlich bekennen, ist eine kirchliche Unterweisung nötig. Wie diese im Einzelnen aussieht, erfragen Sie bitte bei uns.